Österreich und das „Plastiksackerl“

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Informationen zur Novelle der Verpackungsverordnung bezüglich der Tragetaschenverordnung

Im Herbst 2018 wird in Österreich eine Novellierung der Verpackungsverordnung bezüglich Tragetaschen, in Österreich auch „Plastiksackerl“ genannt, erwartet. Diese soll nach Kundgebung mit sofortiger Wirkung in Kraft treten und somit schon für das gesamte Jahr 2018 für alle Inverkehrbringer, Hersteller sowie Händler, verpflichtend sein.

Betroffen sind Kunststofftragetaschen mit oder ohne Tragegriff aus Kunststoff die den Verbrauchern in Verkaufsstellen oder bei der Übergabe von Waren angeboten werden.

Kategorisiert wird in „Sehr leichte Kunststofftragetaschen“ mit einer Wandstärke < 0,015 mm und „Leichte Kunststofftragetaschen“ mit einer Wandstärke ≥ 0,015 mm. Mit der Novellierung ist einmal jährlich, zusätzlich zur bisher üblichen Mengenmeldung in Kilogramm, die Stückzahl der in Verkehr gebrachten Tragetaschen je Kategorie zu melden.
Bei verordnungswidrigem Verhalten sind Geldstrafen von 450,00 € bis zu 8.400,00€ möglich.
Im Falle einer rechtskräftigen Bestrafung verlangt das Ministerium zusätzlich zur Geldstrafe die Kosten der Kontrolle (Honorar des Wirtschaftsprüfers) sowie die „ungerechtfertigte Bereicherung“ (Kostenersparnis durch die Nicht-Entpflichtung) bis zur doppelten Höhe.

Bei weiteren Fragen, nehmen Sie schnell und einfach Kontakt mit uns auf.

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