In den USA existiert keine zentrale EPR-Regelung auf nationaler Ebene. Stattdessen sind EPR-Programme bundesstaatlich organisiert und unterscheiden sich stark in Umfang und Anforderungen. Trotz Fortschritten in einigen Bundesstaaten ist die EPR-Umsetzung in den USA durch eine „Patchwork-Gesetzgebung“ gekennzeichnet.
Einige Staaten, darunter Kalifornien, Maine und Vermont, haben bereits umfassende EPR-Programme eingeführt, während andere Staaten noch darüber diskutieren oder gar keine EPR-Regelungen haben. Diese Uneinheitlichkeit erschwert es Unternehmen, die Anforderungen im gesamten Land zu überblicken und umzusetzen.
Wie sich die Compliance für die Extended Producer Responsibility in den United States gestaltet, erfahren Sie bei uns.
Wichtige Infos zur EPR in Amerika für Schnell-Leser
Unternehmen, die in den USA Produkte vertreiben, müssen sich zunehmend auf die Anforderungen der Erweiterten Produzentenverantwortung (EPR) einstellen. Das Besondere in den USA – die EPR wird auf Ebene der einzelnen Bundesstaaten geregelt, was zu einer Vielzahl unterschiedlicher Vorschriften führt.
Jüngst beschlossen Staaten wie Oregon und Kalifornien beispielsweise die Einführung neuer Richtlinien im Umgang von Batterien und Textilien nach teilweise europäischem Vorbild. Unternehmen aus Drittländern, wie Deutschland, müssen daher besonders auf die jeweiligen staatlichen Regelungen achten, um rechtliche Risiken und Strafen zu vermeiden.
Wie verbreitet ist die EPR in den USA?
Aktuell haben laut dem Product Stewardship Institute (PSI) rund 33 US-Bundesstaaten EPR-Programme implementiert und die Zahl steigt stetig. Vorreiter wie Kalifornien und Maine verfügen über umfassende EPR-Regelungen, die verschiedene Produktkategorien abdecken. Sie setzen als fortschrittliche Staaten mit einer hohen Bevölkerungsdichte ein positives Zeichen für die Zukunft der EPR in den USA.
Die Einführung eines einheitlichen Systems stellt in den USA eine besondere Herausforderung dar, da die Abfallentsorgung traditionell auf Ebene der Bundesstaaten geregelt wird. Jedes EPR-Programm gilt in den USA somit nur in seinem jeweiligen Bundesstaat und folgt eigenständigen Vorgaben. Dies führt zu einer Vielzahl unterschiedlicher Vorschriften, was insbesondere Unternehmen mit landesweiter Tätigkeit vor erhebliche Compliance-Aufwände und -Kosten stellt. Dennoch setzt sich der Trend zur Übernahme von mehr Verantwortung in der Fertigung und im Vertrieb fort, was man beispielsweise in den neuen Vorgaben zur EPR für Textilien in Kalifornien beobachten kann.

Wie gestaltet sich die EPR in den fünf US-Bundesstaaten?
Während die EU weiterhin an der EPR feilt und mit dem Repairability Score neue Zeichen setzt, ist die EPR für Textilien in den USA beispielsweise noch wenig verbreitet. Wir haben uns die Vorreiter der US-Bundesstaaten einmal genauer angesehen.
Maine
Mit der Verabschiedung des Gesetzesentwurfs zur EPR in den USA im Jahr 2021 war Maine der erste Staat, der sich dem Thema aktiv annahm. 2025 wurde dieser nochmals überarbeitet und soll nun 2027 vollends in Kraft treten. Unternehmen, Hersteller und Händler müssen demnach einer Producer Responsibility Organization (PRO) beitreten und Gebühren für die Entsorgung von Verpackungsabfällen bezahlen. Erste Rechnungen sollten bis zum Mai 2026 vorgelegt werden.
Oregon
Als zweiter Bundesstaat zog Oregon im Jahr 2021 nach und verabschiedete sein EPR-Verpackungsgesetz in den USA. Bis zum 1. Juli 2025 müssen Produzenten einem PRO beitreten und analog zu Maine die entsprechenden Gebühren begleichen.
Hervorzuheben ist Oregons Liste für recyclinggerechte Verpackungen. Sie legt fest, was Gemeinden annehmen müssen und welche Materialien von speziellen Recyclingunternehmen verwaltet werden. Die landesweite Liste enthält die üblichen recycelbaren Dinge sowie einige Kunststoffartikel. Die PROs kümmern sich zudem um Dinge wie Spraydosen, Benzinkanister, Glas, geschreddertes Papier und andere Kunststoffprodukte, die in den kommunalen Systemen nicht recycelt werden können.
Ferner hat das Oregon Department of Environmental Quality ein Schema veröffentlicht, das dabei hilft zu entscheiden, ob ein Produkt unter die Recyclingvorgaben fällt und wer als „Hersteller“ für die Entsorgung verantwortlich ist.
Im April 2026 wurde zudem ein neues Gesetz zur EPR von Batterien unterzeichnet.
Kalifornien
In Kalifornien sollen die Gesetze zur EPR in den USA im Jahr 2032 in Kraft treten. Bereits definiert ist die Liste der Materialien, die unter das Recycling-Gesetz fallen. Dafür wurde die Circular Action Alliance (CAA) als erste Producer Responsibility Organization (PRO) in Kalifornien benannt.
Wie in den anderen Bundesstaaten sind Hersteller von Einwegverpackungen im Zuge der EPR in den USA dazu aufgefordert, sich einer PRO anzuschließen und finanziell zur Abfallwirtschaft beizutragen. Ab 2027 sollen die Produzenten bis zu 500 Millionen Dollar pro Jahr zahlen.
Bis 2032 muss die PRO sicherstellen, dass 100 % der Verpackungen recycelbar oder kompostierbar sind und 65 % der Einwegverpackungen recycelt werden. Laut der kalifornischen Regierung betrifft das EPR-Gesetz etwa 13.615 Unternehmen im ganzen Bundesstaat, die sich nun mit dem Recycling von Verpackungen beschäftigen müssen.
Kalifornien stellt zudem jüngst die Weichen für die Zukunft der EPR für Textilien in den USA und gilt hier als wichtiger Vorreiter.
Colorado
Colorado, das bisher für seine niedrige Recyclingquote bekannt war, unternimmt ebenso erste Schritte mit dem „Producer Responsibility Program for Recycling“ hin zur EPR in den USA. Das Gesundheits- und Umweltamt hat die Organisation CAA beauftragt, das Programm zu verantworten. CAA erstellt eine Liste von Materialien, die als recycelbar gelten.
Die in Colorado umgesetzte EPR in den USA startete im Januar 2026. Diese sieht vor, dass Unternehmen sich einer PRO anschließen und ihren finanziellen Beitrag für das Recycling zahlen. Vor der Einführung des Gesetzes lag die Recyclingquote bei nur 15 %. Unternehmen mussten dabei bis Juli 2025 registriert sein.
Minnesota
Im Mai 2024 unterzeichnete Minnesota als fünfter US-Bundesstaat ein EPR-Gesetz für die USA. Die Regierung in Minnesota verabschiedete das Gesetz zur Reduzierung von Verpackungsabfällen als Teil einer größeren Umweltinitiative.
Nach dem neuen Gesetz müssen Hersteller die Hälfte der Recyclingkosten in Minnesota übernehmen. Bis 2032 sollen alle Verpackungen im Bundesstaat entweder recycelbar, wiederverwendbar, kompostierbar oder sammelbar sein.
Wie gestaltet sich die EPR in den USA nach Produktkategorien?
Die EPR-Gesetzgebung in den USA umfasst verschiedene Produktkategorien, wobei jeder Bundesstaat die Regelungen unterschiedlich auslegt. Derzeit sind folgende Kategorien besonders betroffen:
- Verpackungen: EPR wird zunehmend vorgeschrieben, insbesondere in Maine und Oregon. Weitere Staaten wie Kalifornien haben ebenfalls Maßnahmen initiiert.
- Elektronikgeräte: Produkte wie Fernseher und Computer unterliegen in mehreren Bundesstaaten EPR-Programmen, um Recycling und umweltgerechte Entsorgung zu fördern.
- Batterien: Vor allem Lithium-Ionen-Batterien sind in vielen Staaten reguliert, da sie als gefährliche Abfälle gelten.
- Quecksilberhaltige Produkte: Thermostate und andere quecksilberhaltige Produkte erfordern spezielle Entsorgung und sind in Staaten wie Maine und Vermont EPR-pflichtig.
- Pharmazeutika und „Sharps“ (Nadeln): In Kalifornien und einigen weiteren Staaten müssen Hersteller Programme zur Sammlung und Entsorgung medizinischer Produkte bereitstellen.
Die zukünftige Handhabung von Textilien in Kalifornien
Mit dem 2024 verabschiedeten Gesetz entsteht das erste verbindliche EPR-Programm für Textilien in den gesamten USA. Die Umsetzung liegt in den Händen von Landbell USA – einem Unternehmen, das bereits umfangreiche Erfahrung mit Herstellerverantwortungssystemen mitbringt.
Das Programm erfasst ein breites Produktspektrum und legt besonderen Wert auf eine praxisnahe Governance-Struktur:
- Pflicht zur Rücknahme gilt für nahezu alle textilen Konsumgüter, von Alltagsmode bis hin zu Accessoires
- Ein begleitendes Beratungsgremium aus Industrie und Handel soll Marktexpertise und gesellschaftliche Perspektiven in die Programmgestaltung einbringen
- Der Aufbau der Infrastruktur für Sammlung, Wiederverwendung und Reparatur steht im Mittelpunkt – operativer Start ist für 2030 geplant
Die Signalwirkung reicht bereits über Kalifornien hinaus: Bundesstaaten wie New York, Minnesota und Washington arbeiten parallel an eigenen Textil-EPR-Gesetzen. Eine schrittweise Ausweitung auf nationaler Ebene zeichnet sich damit zunehmend ab.
EPR für Batterien in Oregon
Oregon schließt eine wichtige Lücke in seiner Kreislaufwirtschaftsgesetzgebung. Das Batterie-EPR-Programm ergänzt das bestehende Elektronikrecycling-System und bringt erstmals eine klare Herstellerverantwortung für tragbare Gerätebatterien mit sich.
Zentral für das Programm sind hohe Anforderungen an Zugänglichkeit und Kostenverantwortung:
- Sammelstellen müssen flächendeckend verfügbar sein, sodass nahezu die gesamte Bevölkerung des Bundesstaates einen Abgabeort in zumutbarer Entfernung erreichen kann
- Die finanzielle und logistische Verantwortung für den gesamten Entsorgungsprozess liegt vollständig bei der PRO
- Kooperationen mit bestehenden Entsorgungsinfrastrukturen – etwa Deponien oder Sondermülleinrichtungen – sind gesetzlich vorgeschrieben
Der Programmstart ist für Mitte 2029 vorgesehen. Oregon zeigt damit, dass die EPR-Regulierung zunehmend auch auf Produktkategorien ausgeweitet wird, die bislang kaum im Fokus standen. Auf diese Weise werden die Weichen für die EPR von Batterien in den USA neu gestellt.
Wie sieht es mit der EPR in Kanada aus?
Ähnlich wie in den Vereinigten Staaten haben auch in Kanada die einzelnen Provinzen die Freiheit, ihre eigenen Gesetze im Hinblick auf die EPR zu gestalten. In den Provinzen Britisch-Kolumbien, Saskatchewan, Manitoba, Ontario, New Brunswick, Alberta, Quebec und Nova Scotia gibt es bereits Richtlinien, die von verpflichteten Unternehmen verlangen, das Verpackungsrecyclingsystem entweder vollständig oder teilweise zu finanzieren.
Allerdings ist in Kanada die EPR im Vergleich zu den USA schon einen wesentlichen Schritt weiter. Der Kanadische Rat der Umweltminister veröffentlichte bereits 2019 einen umfassenden Aktionsplan zur Reduzierung von Plastikabfällen auf null. Ein zentraler Bestandteil ist die Umstellung von den bisherigen Stewardship-Programmen auf die vollumfängliche erweiterte Produktverantwortung in allen Provinzen des Landes.
Um diesen Übergang zu erleichtern und eine einheitliche Umsetzung der EPR Kanadas in den elf Provinzen zu gewährleisten, wurde ein detaillierter Leitfaden entwickelt. Dieser stellt sicher, dass ein harmonisierter Ansatz verfolgt und damit eine landesweit konsistente und effiziente Abfallbewirtschaftung gewährleistet ist.
Erfolgreiche Beispiele sind hier etwa die EPR in Alberta und die EPR in Ontario. In Ontario wurde die EPR schon eingeführt. Auch Alberta startete 2025.
Was sind die konkreten Herausforderungen von der EPR in den USA?
Die Einführung der EPR in den USA ist deutlich komplexer, als es in Europa der Fall ist. Einerseits, weil jeder Bundesstaat seine EPR-Richtlinien selbst gestaltet und andererseits, weil die landesweite Gesetzgebung die Überwachung und Durchsetzung von Amerikas EPR erheblich erschwert und nicht alle Gesetze von der Regierung abgesegnet werden. Dazu kommt, dass insbesondere Unternehmen der Kunststoffindustrie, die stark in herkömmliche Produktionsmethoden investiert haben, versuchen, solche Regelungen zu verhindern oder zumindest zu verzögern. Gründe, weshalb die Umsetzung der EPR in den USA oft Jahre bedarf.
Zu den wesentlichen Herausforderungen zählen:
- Uneinheitliche Gesetzgebung: Unternehmen müssen die Regelungen jedes Bundesstaates einzeln prüfen und umsetzen.
- Kosten: Die Umsetzung von EPR-Programmen in den USA erfordert erhebliche finanzielle Mittel zur Finanzierung von Rücknahmesystemen und Recyclingprogrammen.
- Compliance-Komplexität: Hersteller und Importeure müssen oft ihre Produkte registrieren, Berichte abgeben und spezifische Kennzeichnungen vornehmen, was einen hohen Verwaltungsaufwand bedeutet.
- Zusätzliche Umweltverantwortung: Die Anforderungen an umweltfreundliches Design und längere Haltbarkeit der Produkte erfordern Investitionen in Forschung und Entwicklung.
Welche Unternehmen sind von der EPR in den USA betroffen?
Die EPR in den USA betrifft in der Regel einen Hersteller aus der Lieferkette für ein bestimmtes Produkt. In Maine wird ein Hersteller als „Person definiert, die das gesetzliche Eigentum an der Marke der verkauften Produkte hat oder das einzige Unternehmen ist, das diese Produkte in den Staat importiert.“ Einfach ausgedrückt: ein Produzent ist eine Marke oder Person, die Produkte verkauft.
Da die Regeln jedoch von Bundesstaat zu Bundesstaat variieren, können auch verschiedene Arten von Unternehmen betroffen sein. Es gibt zudem Ausnahmen, die auf der Höhe der Einnahmen und der Größe des Unternehmens basieren. Zum Beispiel sind Unternehmen in Maine, die weniger als 2.000.000 $ Jahresumsatz erzielen, vom EPR-Gesetz nicht betroffen.
Zu den verpflichteten Produzenten gehören typischerweise:
- Hersteller: Unternehmen, die Produkte herstellen, die an andere Unternehmen oder an Verbraucher verkauft werden.
- Markeninhaber: Unternehmen, die die Marke besitzen, unter der das Produkt verkauft wird, unabhängig davon, wer das Produkt herstellt.
- Markenlizenznehmer: Unternehmen, die Produkte unter einer Lizenzmarke verkaufen.
- Importeure: Unternehmen, die Produkte in die USA einführen, um sie dort zu verkaufen.
- Händler: Unternehmen, die Produkte innerhalb der USA vertreiben.
- Einzelhändler: Wenn sie Produkte unter ihrer eigenen Marke verkaufen oder importieren, können Unternehmen ebenfalls als Produzenten gelten.
Was müssen Sie als Händler oder Hersteller aus einem Drittland bei der EPR in den USA beachten?
Hersteller, die Waren einführen, die bereits eine EPR in den USA haben, müssen ihre Daten an eine der PROs melden und auf dieser Basis die Gebühren zahlen. Wenn hingegen Waren in Staaten ohne EPR-Gesetze importiert werden, müssen Unternehmen nur sicherstellen, dass die Produkte den Sicherheitsvorgaben entsprechen.
Da die Gesetze rund um die EPR in den USA so komplex sind, ist es ratsam, mit den Experten der Deutsche Recycling GmbH zusammenzuarbeiten. So können Strafen wie Bußgelder effektiv vermieden werden.
Wir unterstützen Sie bei der Lizenzierungen von Verpackungen und Ihrer Produkte in den USA und garantieren 100 % Rechtssicherheit mit maßgeschneiderten internationalen Lösungen.
Lassen Sie Ihren Compliance-Check für die EPR in den USA von unseren Experten durchführen.
FAQ: EPR in den USA
Wie unterscheidet sich die USA EPR von europäischen Regelungen?
Die EPR in den USA funktioniert deutlich dezentraler als die europäischen Systeme. Während in der EU viele Regeln einheitlich gelten, entwickelt jeder US-Bundesstaat eigene Vorschriften und Fristen. Unternehmen müssen deshalb mehrere unterschiedliche Programme gleichzeitig verwalten. Besonders für international tätige Firmen erhöht das den organisatorischen Aufwand erheblich.
Welche Herausforderungen bringt die EPR in den USA mit sich?
Die EPR in den USA gilt für viele Unternehmen als komplex, da sich die gesetzlichen Anforderungen ständig verändern. Zusätzlich unterscheiden sich Registrierungspflichten, Gebührenmodelle und Recyclingziele von Staat zu Staat. Hersteller und Händler benötigen daher eine laufende Überwachung der jeweiligen Gesetzeslage. Ohne professionelle Compliance-Prozesse steigt das Risiko für Bußgelder und Verstöße.
Welche Bundesstaaten gelten als Vorreiter für die EPR in Amerika?</
Zu den wichtigsten Vorreitern der EPR in Amerika zählen Kalifornien, Oregon, Maine, Colorado und Minnesota. Diese Staaten haben bereits konkrete Gesetze für Verpackungen, Batterien oder Textilien eingeführt. Besonders Kalifornien entwickelt sich zu einem wichtigen Impulsgeber für neue EPR-Regelungen. Viele weitere Staaten orientieren sich inzwischen an diesen Modellen.
Welche Bedeutung hat die EPR in Kanada im Vergleich zu den USA?
Die EPR in Kanada gilt bereits als weiter entwickelt als viele Programme in den Vereinigten Staaten. Mehrere Provinzen haben klare Vorgaben zur Finanzierung und Organisation von Recyclingprogrammen eingeführt. Zudem arbeitet Kanada stärker an einer landesweiten Harmonisierung der Systeme. Für Unternehmen entsteht dadurch häufig mehr Planungssicherheit als in den USA.
Welche Anforderungen stellt die PPWR an die Automobil-Branche und deren Recyclingfähigkeit?
Ab 2030 müssen Verpackungen nach den Vorgaben der PPWR recyclingfähig sein. Für die Automobilindustrie bedeutet dies, dass viele bestehende Verpackungskonzepte überprüft und gegebenenfalls angepasst werden müssen. Besonders Verbundmaterialien stehen dabei im Fokus. Zusätzlich müssen Unternehmen die Recyclingfähigkeit dokumentieren und nachweisen können.
